Albrecht Milnik
Forstmeister  i. R. Dr. rer. silv. habil.

Forsthistorische Schriften
 
Ein Land wie ein Eichenblatt Schlesische Forstgeschichte in preußischer Zeit (1741-1945)
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Ein Land wie ein Eichenblatt Schlesische Forstgeschichte in preußischer Zeit (1741-1945)
 
 
          
          
          
 
Preis: 27,- Euro

Ein Land wie ein Eichenblatt Schlesische Forstgeschichte in preußischer Zeit (1741-1945) Angeregt durch Anfragen polnischer Forstleute zur Geschichte ihrer Forsten vor 1945, entstand aus vorwiegend in Eberswalde vorliegenden Quellen dieser Abriss einer Forstgeschichte der ehemals preußisch-deutschen Provinz Schlesien in der Zeit von 1741 bis 1945. Schlesien, dieses “zehnfach interessante Land” (J. W. von Goethe 1790), bietet auch in forstlicher Hinsicht auf verhältnismäßig engem Raum sehr vielfältige Verhältnisse von den Heiden im Norden übers Hügelland bis ins Hochgebirge der Sudeten. Dieses Buch enthält nach einer kurzen geographischen und allgemeinen geschichtlichen Einführung Darlegungen zu folgendenThemen: - Standortsfaktoren (Klima, Geologie, Gewässer) - Ursprüngliche Waldbilder - Waldfläche Schlesiens (1914: 1,162 Mill. ha) - Waldbesitzer (Staat 13 %, Kommunen 8 %, Private 77 %); - Größenklassen des Waldbesitzes (neben Großbesitz bis 33 000 ha Wald (Fürst Pleß und Stadt Görlitz) 22 % Zwerg- und Kleinbesitz unter 200 ha) - Organisation der Forstverwaltung für Staats-, Kommunal- und Privatforsten (Regierungsbezirke, Oberförstereien) - Lebensverhältnisse der Forstleute und Waldarbeiter - Ausbildung der Forstleute (Forstakademien Eberswalde, Tharandt u.a., Forstschulen Proskau und Reichenstein, Reitendes Feldjägercorps, Jägerbataillone in Hirschberg/Riesengebirge und Oels) - Schlesischer Forstverein (1841 als erster preußischer Provinzialforstverein gegründet, Mitglieder, Ehrenmitglieder u.a. J. Ratzeburg, O. von Hagen, B. Danckelmann, F. Judeich, Fürst von Hatzfeldt, Graf von Schaffgotsch, Tagungen und Exkursionen) - Zustand der Wälder (Revierbeschreibungen nach Exkursionsberichten) - Waldbau (heimische Baumarten Kiefer, Fichte, Weiß-Tanne, Sudeten-Lärche, Eichen, Rot-Buche u.a.) - Saatgutgewinnung, Darren, Pflanzenanzucht - natürliche und künstliche Verjüngung - Fremdländeranbau (Weymouths-Kiefer, Douglasie u.a.) - Bestandespflege - Forstästhetik (1885 Buch von H. von Salisch) - Naturschutz im Wald (u.a. 700jährige Eibe bei Lauban, Seefelder bei Reinerz) - Nutzung und Verwendung des Holzes im 18. und 19. Jahrhundert (Brenn- und Bauholz, Gruben-, Schwellen- und Papierholz u.a.) - andere Produkte des Waldes (Waldstreu, Torf, Gerbrinde) - Wald als Quelle von Nahrungsgütern (Zeidlerei, Waldweide u. a. Nutzungsberechtigungen der Bürger (Servituten)) - Rentabilität der Forstwirtschaft (hohe Reingewinne im 19. Jahrhundert) - Waldbeschädigungen . Waldbrand (1904 bei Primkenau 4 500 ha, 1942 bei Muskau 1 700 ha; Waldbrandverhütung) . Insekten (Nonne, Forleule, Kiefernspinner u. a.) . Sturm- und Schneebruch, Überschwemmungen . Rauchschäden (in Oberschlesien ab Mitte des 19. Jahrhunderts) . Wildschäden im Wald - Wildarten (Wisente, Rot-, Dam-, Schwarz- und Muffelwild, Wölfe, Auer- , Birk- und Haselwild u.a. Arten) - Jagdorganisation, Jagdzeiten, Jagden Kaiser Wilhelm II. - Wilddieberei und Förstermorde (u.a. dargestellt im Roman “Quitt” von Theodor Fontane über Förstermord im Riesengebirge). Das Buch enthält 58 Biographien schlesischer Forstleute und Verbündeter (u.a. . Landjägermeister Graf von Wedell . Oberforstmeister Julius von Pannewitz, Gründer und Präsident des Schlesischen Forstvereins, . Oberforstmeister Dr. h. c. Adolf Tramnitz, Präsident des Schlesischen Forstvereins . Gutsbesitzer, Forstmann und Politiker Heinrich von Salisch (“Forstästhetik”), . Oberregierungs- und Forstrat Dr. e. h. Eugen Herrmann, . Forstmeister Walter Seitz (entwickelte das Waldbrandwarnsystem), . Förster-Dynastie Großer (vier Generationen beim Stift Joachimstein). Den Abschluß des Buches bilden umfangreiche Verzeichnisse ((Literatur, Zeittafel, Sachwörter, Personen, Orte in Deutsch und Polnisch). Das Buch mit 630 Seiten enthält über 180 Abbildungen und Karten und über 40 Tabellen. Aus Gründen des Umfangs konnten nicht alle bekannten Fakten dargelegt werden. Zahlreiche Quellenangaben ermöglichen vertiefende eigene Nachforschungen zu speziellen Fragen und einzelnen Forsten.

Rezensionen
“ ... haben Sie freundlichen Dank für ... “Ein Land wie ein Eichenblatt”, das mir Schlesien von einer Seite zeigt, die oft übersehen wird, obwohl sie kulturhistorisch und wirtschaftlich ganz bedeutsam ist. ...
Auch freut mich, dass Sie Ihr Buch im Schlesischen Museum in Görlitz vorstellen werden, an dessen Aufbau ich jahrelang mitgewirkt habe, seinerzeit als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates.”

Professor Dr. Norbert Conrads, Stuttgart/Leonberg 13.12.2010.
Autor des Bandes “Schlesien” der Reihe “Deutsche Geschichte im Osten Europas” des Siedler-Verlages 1994.

“ ... ein Werk, das in seiner Komplexität der Darstellung der Forstgeschichte eines bedeutenden ehemals deutschen Landschaftsraumes Maßstäbe für ähnliche Thematik setzt. ...
Die in dieser Form und Ausführlichkeit bisher so noch nicht vorgestellte Forstgeschichte Schlesiens ist jedem forstgeschichtlich interessierten Forstwissenschaftler und –praktiker bestens zu empfehlen, aber auch auf dem Gebiet der Kultur- und Heimatgeschichte schlägt das Buch eine Brücke von der preußisch-deutschen Vergangenheit zur polnischen Gegenwart.”

Oberforstmeister Dr. habil. Bernd Bendix, Bad Schmiedeberg/Söllichau,
aus “Forst und Holz” Heft 1/2011, S. 38

“ ... und nun kam auch noch “Ein Land wie ein Eichenblatt” – große Klasse! Ich habe mich gleich festgelesen. ... Das Lesen macht Freude.”

Oberforstmeister i. R. Horst Schulze, Rothenburg-Dunkelhäuser, 15.2.2011.

“Du hast mit diesem Buch gerade noch rechtzeitig etwas Großartiges für alle Geschichtsinteressierten, besonders für diejenigen mit schlesischen Wurzeln und vor allem auch für kommende Generationen geschaffen. Dafür kann man Dir nur gratulieren und danken.”

Oberforstmeister i. R. Gerhard Schwanitz, Hainewalde, 15.6.2011.

“Ihr forstgeschichtliches Wirken ist bewundernswürdig und gar nicht hoch genug einzuschätzen, weil sonst vieles gänzlich vergessen würde.
“Ein Land wie ein Eichenblatt” habe ich gekauft und mit großem Gewinn gelesen.”

Dr. Helmut Freist, Hann Münden, 24.5.2012.